{"id":1724,"date":"2021-07-01T04:00:34","date_gmt":"2021-07-01T04:00:34","guid":{"rendered":"https:\/\/www.h2greentech.eu\/1-interregional-congress-h2greentech\/"},"modified":"2021-07-06T18:36:11","modified_gmt":"2021-07-06T18:36:11","slug":"1-interregional-congress-h2greentech","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.h2greentech.eu\/de\/1-interregional-congress-h2greentech\/","title":{"rendered":"1. Interregionaler Kongress H\u2082GreenTECH"},"content":{"rendered":"<p>1.INTERREGIONALER KONGRESS H\u2082GreenTECH: F\u00d6RDERUNG DER SLOWENISCH-\u00d6STERREICHISCHEN GRENZ\u00dcBERGREIFENDEN ZUSAMMENARBEIT IM BEREICH DER ENTWICKLUNG VON CO2-ARMEN TECHNOLOGIEN<\/p>\n<p>Maribor, den 23. Juni 2021 \u2013 das Konsortium der Partner von H\u2082GreenTECH hat in Zusammenarbeit mit dem Projektpartner, der steirischen Wirtschaftskammer (Chamber of Commerce and Industry of Steierska), am 17. Juni 2021 den ersten interregionalen Kongress H\u2082GreenTECH zur St\u00e4rkung der slowenisch-\u00f6sterreichischen grenz\u00fcbergreifenden Zusammenarbeit im Bereich der Entwicklung von CO2-armen Technologien durchgef\u00fchrt. Die Veranstaltung in Maribor wurde mit zahlreichen Rednern aus Slowenien und \u00d6sterreich organisiert, die auf einer virtuellen B\u00fchne auftraten. Das Forschungs- und Innovationsprojekt im Bereich der Wasserstofftechnologien wird im Rahmen des Kooperationsprogramms Interreg Slowenien-\u00d6sterreich kofinanziert, wodurch sich der Umfang der Forschungen und Innovationen im Bereich der Wasserstofftechnologien durch die grenz\u00fcbergreifende Zusammenarbeit zwischen Slowenien und \u00d6sterreich erh\u00f6ht. Die Projektpartner von H\u2082GreenTECH werden die Ergebnisse des Kongresses bei der Erstellung des Aktionsplans zur F\u00f6rderung von CO2-armer Technologien in SI und AT verwenden.<\/p>\n<p>Einleitend hob der Projektleiter vom nationalen chemischen Institut in Ljubljana (National Institute of Chemistry) Dr. Bla\u017e Likozar die Bedeutung des sozialen Abkommens bei der Adressierung der Herausforderung in Bezug auf die Energieversorgung und -speicherung sowie die energetische Unabh\u00e4ngigkeit im breiteren europ\u00e4ischen Kontext hervor. Die meisten EU-L\u00e4nder haben den Wasserstoff als einen Teil der L\u00f6sung zur Dekarbonisierung des Verkehrs und der Industrieprozesse erkannt, insbesondere in Bezug auf die Energiespeicherung, Energieversorgung und Steigerung der Energienutzung aus erneuerbaren Quellen. Die Schl\u00fcsselherausforderungen, mit denen wir derzeit konfrontiert sind, beschr\u00e4nken sich nicht nur auf den Entwicklungsbereich, sondern sie sind weitreichender \u2013 auf politischer Ebene, bei der Einf\u00fchrung von neuen Technologien in die Wirtschaft und in die Industrieprozesse sowie im Logistikbereich. Das sind die gemeinsamen Herausforderungen, die den nationalen Rahmen \u00fcbersteigen, weshalb es wichtig ist, dass sich die Schl\u00fcsselakteure bei der Suche nach L\u00f6sungen auch auf regionaler Ebene verbinden. Dr. Toma\u017e Boh, der Generaldirektor des wissenschaftlichen Direktorats beim slowenischen Ministerium f\u00fcr Wissenschaft und Sport (MIZ\u0160) betonte die au\u00dferordentliche Bedeutung der grenz\u00fcbergreifenden Zusammenarbeit im Entwicklungsbereich sowie die Vernetzung s\u00e4mtlicher Akteure aus den F&amp;E-Institutionen, Wirtschaft und Politik im Bereich der CO2-armen Technologien, einschlie\u00dflich der Wasserstofftechnologien, die eine nachhaltige L\u00f6sungen darstellen. Eine solche grenz\u00fcbergreifende Zusammenarbeit spiegelt n\u00e4mlich das Ergebnis der Strategien und Politiken beider L\u00e4nder wider, die einen bedeutenden Einfluss auf die gemeinsamen strategischen Ergebnisse sowie die Resultate aus Forschung und Entwicklung haben.<\/p>\n<p>Im Anschluss an die Begr\u00fc\u00dfungsrede folgte der Plenarteil mit einem \u00dcberblick \u00fcber die bestehenden politischen Dokumente im Bereich der CO2-armen Technologien in Slowenien und \u00d6sterreich, die vom MIZ\u0160 vorbereitet wurden, sowie ein Beitrag von Johann Binder (Forschung Burgenland), der die energiewirtschaftliche Spezifik des Burgenlandes sowie die bestehenden Richtlinien auf politischer Ebene vorstellte. Im Panel, das die Forschungs- und Entwicklungsthemen abdeckte, wurden die aktuellsten Herausforderungen, Erkenntnisse und Projekte im Bereich der CO2-armen Technologien vorgestellt von: Dr. Bla\u017e Likozar, dem Leiter der Abteilung f\u00fcr Katalyse und Reaktionstechnik (Department vor Catalysis and Chemical Reaction Engineering) am Chemischen Institut (National Institute of Chemistry); Dr. Viktor Hacker, dem Leiter der Arbeitsgruppe f\u00fcr Brennstoffzellen und Wasserstoffsysteme am Institut f\u00fcr Chemische Verfahrenstechnik und Umwelttechnik &#8211; CEET, das im Rahmen der Technischen Universit\u00e4t Graz wirkt, Dr. Christian Heschl, Abteilung f\u00fcr Energie-Umweltmanagement an der FH Burgenland sowie Heinz-Peter Liechtenecker von der FH K\u00e4rnten aus \u00d6sterreich. Beim wirtschaftlichen Plenarteil wurden die Herausforderungen bei der Einf\u00fchrung von CO2-armen Technologien vorgestellt von: Tilen Sever von der Glasfabrik Steklarna Hrastnik, wo sie sich auf die Dekarbonisierung der Produktionsprozesse durch den Einsatz von Wasserstoff ausgerichtet haben, Johannes Kohlmaier, dem Projektleiter im \u00f6sterreichischen Green Tech Cluster, das sich derzeit zum Zentrum f\u00fcr Kreislaufwirtschaft und Klimawandel in Graz entwickelt; Dr. Alex Kruis vom Unternehmen AciesBio pr\u00e4sentierte die biologische Plattform OneCarbonBio zur Produktion von Industriechemikalien, womit die Netto-CO2-Emissionen verringert werden k\u00f6nnen, was in Kombination mit Wasserstoff bei der Dekarbonisierung der chemischen Industrie eine Schl\u00fcsselrolle spielt. Dr. Zoran Marin\u0161ek vom Kompetenzzentrum f\u00fcr moderne F\u00fchrungstechnologien stellte den Erzeuger\/Verbraucher (Prosumer) von Wasserstoff im System des intelligenten harmonisierten Stromsystem vor, das gr\u00fcnen Wasserstoff erzeugt, speichert und zu Strom umwandelt, der aus dem System f\u00fcr den Handel mit flexibler Energie aus dem intelligenten Stromnetz bezogen wird, um die Spitzenlasten auszugleichen und die Energiefl\u00fcsse im Stromnetz zu regulieren, wodurch dieser einen wichtigen Baustein bei der nationalen Strategie zum Erreichen von Zero-Kohlenstoff darstellt.<\/p>\n<p>Der zentrale Teil des Kongresses war der interaktive Workshop \u201eDie Entwicklung eines Plans f\u00fcr CO2-arme Technologien: eine gemeinsame slowenisch-\u00f6sterreichische Agenda\u201c unter der Leitung von Dr. Peter Kumer vom MIZ\u0160, wo die Teilnehmer aus verschiedenen Interessengruppen (Hochschuleinrichtungen, Forschungszentren, Regierungs- und Nichtregierungsorganisationen, Wirtschaftsvereinigungen, sektorspezifische Agenturen, KMUs und Vertreter der allgemeinen \u00d6ffentlichkeit) den Schwerpunkt auf die Entwicklung der Richtlinien (Ziele, Ma\u00dfnahmen, erwartete Ergebnisse, Zielgruppen und Zeitrahmen) f\u00fcr eine effektivere interregionale Zusammenarbeit legten. Die Teilnehmer stellten fest, dass der fachliche und wissenschaftliche Bereich in den Grenzl\u00e4ndern gut entwickelt ist, wobei jedoch die Ausbeute dieses Potentials noch zu gering ist, da f\u00fcr den Wasserstoff eine gezielte Strategie fehlt &#8211; ein entwickeltes Konzept, das eine Ann\u00e4herung der gr\u00fcnen Technologien an den Markt (Endprodukt und K\u00e4ufer) erm\u00f6glichen und die Finanzierung der grenz\u00fcbergreifenden Projekte und Demonstrationspiloten, die eine bessere Vernetzung sicherstellen, gew\u00e4hrleisten w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Die Kongressteilnehmer \u00e4u\u00dferten den Wunsch nach der Fortsetzung der Zusammenarbeit im Rahmen des geplanten 2. interregionalen Kongresses H\u2082GreenTECH im November 2021 in Klagenfurt und begr\u00fc\u00dften die Einrichtung des Waserstoffzentrums (Hydrogen Centers), das zurzeit im Rahmen des Projekts H\u2082GreenTECH entsteht. Die zentralen Ziele des Zentrums sind eine langfristige Vernetzung verschiedener Interessengruppen in Slowenien und \u00d6sterreich im industriellen grenz\u00fcbergreifenden Netzwerk zur F\u00f6rderung der Innovationsentwicklung im Bereich der Wasserstofftechnologien sowie die Umsetzung des Aktionsplans zur F\u00f6rderung CO2-armer Technologien in SI und AT sowie im Rahmen eines Einheitlichen One-Stop-Shops den Unternehmen den Zugang zu den Dienstleistungen, zu fortschrittlichem Wissen und zur Infrastruktur der Forschungs- und Entwicklungszentren gew\u00e4hrleisten. Auf diese Weise wird die Grundlage zur F\u00f6rderung des Wachstums und der Entwicklung von CO2-armen Technologien sowie zur Wissens\u00fcbermittlung an die jungen Menschen und der \u00dcbergang in eine kohlenstofffreie Gesellschaft gelegt.<\/p>\n<p>Mehr Informationen \u00fcber das Projekt sind auf der Website des Projekts H2GreenTECH <a href=\"www.h2greentech.eu\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.h2greentech.eu<\/a> und in den sozialen Netzwerken FB @H2GreenTECH und LinkedIn @h2greentech-project verf\u00fcgbar. F\u00fcr zus\u00e4tzliche Informationen k\u00f6nnen Sie sich an den Koordinator und den Projektleiter im Chemischen Institut (Chemistry Institute) Bla\u017e Likozar <a href=\"mailto:blaz.likozar@ki.si\">blaz.likozar@ki.si<\/a> wenden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>1.INTERREGIONALER KONGRESS H\u2082GreenTECH: F\u00d6RDERUNG DER SLOWENISCH-\u00d6STERREICHISCHEN GRENZ\u00dcBERGREIFENDEN ZUSAMMENARBEIT IM BEREICH DER ENTWICKLUNG VON CO2-ARMEN TECHNOLOGIEN Maribor, den 23. Juni 2021 \u2013 das Konsortium der Partner von H\u2082GreenTECH hat in Zusammenarbeit&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":1711,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[46,15,49],"tags":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v18.5.1 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<title>1. 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